Beim Gesundheitscheck von AktiVita erfassen wir deinen Gesundheitsstatus, deine Ziele, Vorerkrankungen und körperlichen Einschränkungen. Im Training kommen Krafttests an den EGYM-Geräten und die Messung deiner Herzfrequenz dazu. Die Werte zeigen deinen Ausgangspunkt für den Trainingsplan und ersetzen keine ärztliche Untersuchung.
Was wird beim Gesundheitscheck im Fitnessstudio gemessen?
Bevor du bei AktiVita in Quedlinburg mit dem Training loslegst, klären wir, wo du gerade stehst. Im Gesundheitscheck geht es um deinen aktuellen Gesundheitsstatus, deine Ziele, Vorerkrankungen und körperliche Einschränkungen, etwa nach einer Verletzung.
Diese Angaben sind die Grundlage für deinen Trainingsplan. Davon hängt zum Beispiel ab, wie intensiv du einsteigst und welche Übungen wir für dich anpassen.
Messwerte kommen im Training dazu:
- Kraft: An den EGYM-Geräten gehören regelmäßige Krafttests und eine Fortschrittsmessung zum Konzept.
- Herzfrequenz: Bei der Herzfrequenz-Messung siehst du deinen Puls in Echtzeit, erfasst per Sensor oder Brustgurt und angezeigt auf einem Monitor oder in der App.
Was sagen die Werte über dich aus?
Die Werte beschreiben deinen Stand für das Training. Ein Krafttest zeigt, wo du heute startest. Spätere Tests zeigen, wie sich deine Kraft verändert hat. Die Herzfrequenz zeigt dir, wie stark dich eine Einheit gerade fordert. So kannst du Tempo und Pausen bewusster einteilen.
Ob du gesund oder krank bist, beantworten die Werte nicht. Der Check im Studio ist keine ärztliche Untersuchung. Bemerkst du beim Training ungewohnte Beschwerden wie Schwindel, hör auf und lass das ärztlich abklären.
Wie unterscheidet sich der Studio-Check vom ärztlichen Check-up?
Der Check-up der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine ärztliche Untersuchung. Dazu gehören nach Angaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unter anderem Anamnese, körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, die Erfassung des Impfstatus und eine ärztliche Beratung. Ab 35 Jahren werden zusätzlich Urin, Blutzucker und Cholesterin untersucht.
Für gesunde Erwachsene, die intensiver Sport treiben oder wieder damit anfangen wollen, auch nach einer überstandenen Erkrankung, gibt es außerdem die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hat dazu 2025 eine Leitlinie veröffentlicht. Vorgesehen sind eine ärztliche Befragung zu deiner persönlichen, familiären und sportlichen Vorgeschichte und eine körperliche Untersuchung. Weitere Untersuchungen wie Laborwerte, Echokardiografie (Ultraschall des Herzens) oder Belastungstests kommen je nach Ergebnis hinzu. Für Leistungssportler sowie Kinder und Jugendliche gilt die Leitlinie nicht.
Unser Gesundheitscheck ersetzt keine dieser Untersuchungen. Er beantwortet eine andere Frage: Wie soll dein Training konkret aussehen?
Passend zu diesem Artikel: Gesundheitscheck Der Gesundheitscheck dient als fundierte Analyse des aktuellen Gesundheitsstatus und der Ziele, um einen individuellen, sicheren und effektiven Trainingsplan zu erstellen. Mehr zu Gesundheitscheck →
Wann solltest du vor dem Start ärztlichen Rat einholen?
Ob vor dem Start eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, macht das American College of Sports Medicine (ACSM) in seinen 2015 aktualisierten Empfehlungen an drei Punkten fest: wie aktiv du bisher bist, ob du Beschwerden oder eine bekannte Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankung hast und wie intensiv du trainieren willst. Die reine Abfrage von Risikofaktoren hat das ACSM aus dem Screening vor Trainingsbeginn gestrichen, weil zu viele unnötige Arztüberweisungen den Einstieg in Bewegung erschweren können.
Hast du Beschwerden oder eine solche Erkrankung, sprich vor dem Start mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Einen Wert kannst du selbst im Blick behalten: deinen Ruhepuls. Laut DAK-Gesundheit, die sich auf die Deutsche Herzstiftung beruft, liegt er bei gesunden Erwachsenen im Schnitt bei 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Liegt er dauerhaft und ohne Anstrengung über 100 Schlägen, rät die Herzstiftung zur ärztlichen Abklärung. Auch einen dauerhaft niedrigen Puls mit Beschwerden wie Müdigkeit oder Schwindel solltest du ärztlich abklären lassen.
Wie oft solltest du einen Gesundheitscheck machen?
Für den ärztlichen Check-up gibt es feste Regeln: Gesetzlich Versicherte haben derzeit (Stand: Oktober 2026) einmalig zwischen 18 und 34 Jahren Anspruch darauf, ab 35 Jahren alle drei Jahre. Am 15.10.2026 hat der G-BA ein Beratungsverfahren eingeleitet, das den Check-up überprüft, unter anderem mit Blick auf eine mögliche Eingrenzung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Gesetzgeber hat dafür eine Frist bis Ende 2027 gesetzt. Die Regeln können sich also ändern.
Für den Check im Studio gibt es keinen festen Rhythmus aus einer Leitlinie. In der Praxis lohnt sich ein neuer Check, wenn sich deine Ziele ändern, wenn du nach einer längeren Pause wieder einsteigst oder wenn neue körperliche Einschränkungen dazukommen. Bei neuen Beschwerden gilt: erst ärztlich abklären lassen, dann den Plan anpassen. Deine Kraftentwicklung verfolgst du zwischendurch über die Krafttests an den EGYM-Geräten.
Wie geht es nach dem Check weiter?
Aus deinen Angaben entsteht ein Trainingsplan, der zu deinem Ausgangspunkt passt. Als Orientierung dienen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren sollen pro Woche 150 bis 300 Minuten moderate oder 75 bis 150 Minuten intensive Ausdaueraktivität erreichen oder eine gleichwertige Kombination. Dazu kommen muskelkräftigende Übungen an mindestens zwei Tagen pro Woche. Ab 65 Jahren empfiehlt die WHO zusätzlich vielseitige Aktivität mit Gleichgewichts- und Kraftübungen an mindestens drei Tagen pro Woche.
Wie du dich diesen Richtwerten annäherst, planen wir auf Grundlage deines Checks. Für die Ausdauer gibt es bei uns Herz-Kreislauf-Training, für die Kraft Muskeltraining.
Häufige Fragen
Wie misst du deinen Ruhepuls selbst?
Leg zwei oder drei Finger an das Handgelenk oder an die Halsschlagader. Nimm dafür nicht den Daumen. Zähl 30 Sekunden lang und verdopple das Ergebnis. Am aussagekräftigsten ist die Messung laut DAK morgens nach dem Aufwachen. Tagsüber solltest du vorher einige Minuten ruhig sitzen oder liegen.
Wie bereitest du dich auf den Gesundheitscheck vor?
Überleg dir vorher, was du mit dem Training erreichen willst. Hilfreich ist auch, wenn du Vorerkrankungen, frühere Verletzungen und ärztliche Hinweise zum Sport parat hast. Dann kann dein Plan von Anfang an darauf eingehen.
Wie startest du bei AktiVita?
Dein Einstieg ist ein Kennenlern-Termin bei uns in der Lindenstraße 10b in Quedlinburg. Dort lernst du das Studio kennen und wir besprechen, wie dein Start mit dem Gesundheitscheck aussieht. Vereinbare jetzt deinen Kennenlern-Termin.
Quellen
- S2k-Leitlinie Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung der DGSP (Kurzfassung), Dtsch Z Sportmed 2025
- Updating ACSM's recommendations for exercise preparticipation health screening, Med Sci Sports Exerc 2015
- Gesundheitsuntersuchungen („Check-up“), Gemeinsamer Bundesausschuss
- Hautkrebs-Screening und Check-up: G-BA berät über das aktuelle Früherkennungsangebot, Pressemitteilung vom 15.10.2026
- World Health Organization 2020 guidelines on physical activity and sedentary behaviour, Br J Sports Med 2020
- Der Ruhepuls: Was normal ist und wie Sie ihn messen, DAK-Gesundheit
Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
